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Fermats letzter Satz


Im 17. Jahrhundert hat sich der französische Mathematiker Pierre de Fermat einen netten Spass erlaubt (ob es so gemeint war, weiss man nicht wirklich). Jedenfalls hat er an den Rand einer Ausgabe von Euklids Elemente folgende Behauptung geschrieben:

            

Für n=2 ist die erste Zeile als Satz des Pythagoras jedem (Schul-)kind bekannt:

x2 + y2 = z2

Und für diese Gleichung gibt es auch ganzzahlige Lösungen, z. B. x=3, y=4, z=5.

Fermat hat nun also behauptet, dass es für n>2 keine ganzzahlige Lösung dieser Gleichung gebe. Der Spass besteht darin, dass er weiter vermerkte, er habe auch einen Beweis für diese Behauptung, für den aber leider der Platz an dieser Stelle nicht reiche. Das war´s und dann hat es ungefähr 350 Jahre gedauert und einige bekannte Mathematiker verschlissen, diesen Beweis zu erbringen. 1994 haben Wiles und Taylor einen Beweis gefunden und dabei mathematische Methoden eingesetzt, die Fermat niemals gekannt haben kann.

Das alles ist in Simon Singh´s Buch "Fermats Letzter Satz" sehr anschaulich beschrieben. Es geht hier nicht um die Mathematik, sondern um die Geschicht der langen, teilweise verzweifelten Suche nach dem verlorenen Beweis. In diese Geschichte sind viele Namen verwickelt, die auch dem Normalmenschen bekannt sind. Dies und die Tatsache, dass die oben beschriebene Behauptung für Jedermann verständlich sind, bilden den Zugang zu diesem packenden Buch.


 

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